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Champions League: England feiert den Chelsea-Sieg
Die Erwartungen an Chelsea waren gering gewesen - umso heftiger fiel der Jubel in England nach dem Sieg im Champions-League-Finale gegen die Bayern aus. Zehntausende jubelten der Mannschaft zu. Abgesehen davon stellen sich neue, dringende Fragen.
Afghanistan-Einsatz: NATO betont Solidarität in Abzugsfragen
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Linkspartei-Führung: Wagenknecht stellt sich gegen Bartsch
Die stellvertretende Vorsitzende Wagenknecht hat bei der schwierigen Suche nach einer Linkspartei-Spitze für einen Kompromiss geworben. Im Bericht aus Berlin legte sie Dietmar Bartsch deshalb den Verzicht auf seine Kandidatur nahe. Einen gemeinsamen Parteivorsitz mit Bartsch schloss sie aus.
Wir sind aktuell seit: 07.05.2012 11:42 Uhr
Ein Kreuz von Asche
Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit
Ein Kreuz von Asche, das sich die Gläubigen in den Gottesdiensten am Aschermittwoch auf die Stirn zeichnen lassen, ist das äußere Zeichen für den Beginn der Fastenzeit. Die dauert bis Ostern und will den Christen helfen, sich auf das Fest der Auferstehung Jesu Christi vorzubereiten. Im Erfurter Dom findet um 18 Uhr ein Pontifikalamt mit Bischof Joachim Wanke statt, so wie in allen Gemeinden des Bistums Erfurt an diesem Tag Gottesdienste gefeiert werden. Asche symbolisiert seit alters her die Vergänglichkeit des Menschen sowie Trauer und Buße. Dennoch beherrscht trotz dieses dramatischen Beginns nach den bunten Tagen des Karnevals und der nüchternen Liturgie des Aschermittwochs kein grauer Schatten die Fastenzeit, wie der Erfurter Liturgiewissenschaftler Benedikt Kranemann unterstreicht. "Die Fastenden können sich über Zeit und Gelegenheit freuen, ihre Antennen wieder auf Gott auszurichten und die eigene Glaubenszuversicht zu erneuern." Freude und Gewissheit, dass der Tod nach christlichem Glauben nicht das letzte Wort über den Menschen spricht, würden diese 40 Tage bis Ostern bestimmen, sagt Kranemann.
Eigentlich müsste man von 46 Tagen sprechen, doch die Sonntage sind vom Fasten ausgenommen, weil jeder Sonntag ein kleines Osterfest ist, an dem die Gemeinde zusammenkommt, Gott Dank sagt und den Tod und die Auferstehung Jesu Christi feiert. "Das Ziel der Fastenzeit ist eben Ostern und nicht das Fasten selbst", erklärt der Experte. Die Kirche spreche darum auch lieber von der österlichen Bußzeit als von der Fastenzeit, damit sich der Blick nicht auf das Fasten verengt.
Damit ist nicht allein der Verzicht auf Nahrung gemeint. "Es geht um ein bewusstes Durchbrechen gewohnter Lebensabläufe. So soll bewusst werden, was wirklich im Leben zählt: Zum Beispiel Solidarität, indem man selbst auf Dinge und Vergnügungen verzichtet und das gesparte Geld anderen spendet. Oder die gemeinsame Zeit mit der Familie, weil man das Fernsehen einschränkt", sagt Kranemann. Das könnten befreiende, also österliche Erfahrungen sein. "Und selbstverständlich gehören auch Stille, Gebet und Meditation in diese Zeit", ergänzt der Liturgiewissenschaftler.


